Ein Wochenende im wunderschönen Tessin

Wie einige bereits mitbekommen haben, bin ich mit meiner Parterin in die Schweiz ausgewandert und nun sind wir sehr interessiert hier alles kennenzulernen. Darum haben wir uns entschieden ein Wochenende im wunderschönen Tessin zu verbringen im südlichsten Teil der Schweiz.

 

 

Wie ihr ja alle wisst reise ich für mein Leben gern, jedoch muss ich ehrlicherweise gestehen, das Wochenende im Tessin war nicht auf meiner Initiative gewachsen, sondern meine Freundin hat mich damit überrascht.

Wir sprachen zuvor paar mal drüber, da meine Freundin früher öfter durchgefahren ist wenn es in den Urlaub nach Italien ging und ich habe mir von einem schweizer Freund, darüber berichten lassen, der dort geboren ist, dass reichte aus mein Interesse zu wecken...;) Also machten wir uns an einem Freitag auf den Weg, nach der Arbeit gings direkt los und so fuhren wir über den Gotthard Tunnel (gott sei dank waren keine Ferien) ins Tessin. Unser gebuchtes Hotel lag im Zentrum vom Locarno, umgeben vom Lago Maggiore. Die ersten Eindrücke waren so wunderbar, alles war bereits so sehr im italienischen Stil gehalten, der Marktplatz, die Häuser mit den schönen Fensterläden, man fühlte sich gleich wie im Urlaub. Am Abend nach unserer Ankuft haben wir nur noch einen Spaziergang durch die Stadt und am See gemacht. Haben den Abend bei einen Abendessen ausklingen lassen und sind tod ins Bett gekippt. Nach einer guten Nacht, freuten wir uns aufs Frühstück und hatten einige Pläne für den Tag.

Meine Freundin, meine Liebe und mein Lieblingsmensch!

Nach einem wunderschönen Frühstück, in unserem kleinen aber sehr feinen, charmanten Hotel (Albergo America) gingen wir los. Zunächst schlenderten wir durch die Stadt, bis wir an der Talberg Station der Seil- und Sesselbahn Orselina - Cardada - Cimetta ankamen. Ziel des Tages war rauf auf den Berg, lach.

Der Aufstieg umfasste 3 Stationen, zunächst ging es mit einer Bergbahn unten aus Locarno los, von der zweiten Station aus musste man dann mit der Bergseilbahn weiter den Berg hinauf und zu guter letzt mit der Sesselbahn. Für mich spannend, da ich so oft noch nicht in den Bergen war und bisher eigentlich nur die klassische Seilbahn kannte. Ich bin dann einfach auch ein Stück begeisterungsfähig, besonders liebe ich das Meer, Hochhäuser und Berge, finde der Aufstieg lohn sich immer, weil diese Aussicht schlichtweg der Wahnsinn ist! Bei bester Laune und Traumwetter genossen wir den Tag in vollen Zügen. Am Nachmittag zog dann ein Gewitter durch die Berge was uns veranlasste, langsam den Abstieg anzutreten. Wir sind große Teile runter gelaufen, mit einem kleinen Stopp an einer der Berghütten auf einen Kaffee, Kuchen und Brotzeit.

Meine Freundin äußerte noch den Wunsch sich die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, ungefähr Höhe 2. Bergstation ansehen zu wollen, also schauten wir dort auch noch vorbei und waren begeistert, wunderschöner Stil, wie wir beide befanden. Nach einem tollen, aber auch anstrengenden Tag kehrten wir am frühen Abend in unser Hotel zurück und überlgten wo wir nun noch zu Abend essen wollen. Da wir etwas geschafft waren, entschieden wir uns, in unserem Hotel zu essen. Es gab für uns ganz klassisch schweiz/italienisch einen Apéro und dann leckerste italienische Pizza, mit Live Musik und 30 minütigen Platzregen. Es war ein wunderschöner Tag, den wir mit einem tollen Abendessen ausklingen lassen konnten.

Am Sonntag, unserem letzten Tag im schönen Tessin, hatten wir uns überlegt nochmal mit dem Bus nach Ascona zu fahren. Also frühstückten wir in aller Ruhe, um dann bereits auszuchecken. Die Koffer brachten wir ins Auto und machten uns auf den Weg nach Ascona. Dort hatten wir nichts spezielles vor. Wir setzten uns zunächst ein wenig an den See, genossen nochmals das schöne Wetter und beobachteten den Boots/Schiffsverkehr und die Menschen, die ebenfalls ihren Urlaub oder ihr freies Wochenende genossen, die Kinder spielten und die Erwachsenen haben einfach mal durchgepustet.

Wir schlenderten dann ein wenig am See entlang, gingen durch die vielen kleinen Gassen in der Einkaufsstrasse, schauten auch in das ein oder andere Geschäft, aber soviele waren am Sonntag nicht geöffnet. Wir tranken noch einen Kaffee und aßen ein Eis, mit Blick auf den See. Dazu konnte man verschiedene Straßenkünstler beobachten, die eine angehme Atmosphäre in die Straßen von Ascona brachten. Wir liefen noch ein wenig um See, bis wir uns am frühen Nachmittag auf den Rückweg nach Locarno machten. Dort angekommen, war es dann auch Zeit die Heimreise anzutreten, da wir beide am Montag wieder arbeiten mussten. Auf dem Rückweg hatte es verschiedene Staumeldugen um den Gotthard Tunnel, darum entschieden wir uns einen kleinen Umweg über den San Bernadino zu fahren, was eine gute Entscheidung war. Wir kamen gut durch und ich konnte wieder eine neue Ecke in der Schweiz kennenlernen, hat mir gut gefallen. Es war ein kuzes, aber intensives Wochenende, was uns wirklich gut getan hat nach den ganzen Monaten ohne Urlaub, mit viel Organisieren wegen unserer Auswanderung. Ich kann einen Trip ins Tessin wirklich nur empfehlen.

 

Beste Grüße

Fred

 

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